April 2014 – Frühlingsgedanken im Schleppnetz – helle und dunkle

Liebe Leserinnen und Leser,

In meinem Gedankennetz hängt die Zeitungsnachricht über den Beginn der warmen Jahreszeit (Cemre in Luft, Wasser und Erde, v. 20. Febr.- 06. März). Auch die olympischen Winterspiele im russischen Sotschi, an der Schwarzmeerküste – mit dem kaukassischen Himmel – haben sich eingeklinkt, insbesondere die Rede des neuen Präsidenten des olympischen Komitees, Thomas Baum, der aus meiner engeren Heimat stammt. Nun, fast plötzlich, ist der olympische Geist des Friedens bereits gestörrt, durch die Ereignisse in der Ukraine (insbes. der Krim). Gott behüte die Menschen in diesem Gebiet und auch uns!

Vom 01.-07. März des Jahres fand hier die DEPREM HAFTASI, die Erdbeben-Woche statt, mit entsprechenden Aktivitäten in Schulen und seitens der Industrie. In Japan gedachte man in diesen Tagen des 3. Jahrestages der Katastrophe von Fukushima. Hat man hier allgemein den 17. August 1999 vergessen? – Nein.niemals! Selbst der Nobelpreisträger für Literatur, Orhan Pamuk, hat Spuren davon in sein Werk ‘‘eingehämmert‘‘ (s. ‘‘Der Blick aus dem Fenster‘‘ – Betrachtungen, S.196 und 209, übersetzt von Frau Ingrid Iren). Auch der ehemalige katholische Gemeindepfarrer in Istanbul, Herr Butzkamm, ist das Thema in seinem Buch ‘‘Mein Istanbuler Tagebuch‘‘ offen und mutig angegangen. Übrigens: Im Jahre 2013 wurden in der Türkei insgesamt 25.775 Erdbeben registriert. Viele hat man nur als Kopfschmerzen gespürt. Doch möchte ich nochmals aus meinen beruflichen Erfahrungen schöpfen und daran erinnern, dass etwas Vorsorge gut ist: Alle Familienmitglieder sollten mit gültigen Reisepapieren (mind. noch 6 Monate gültig) ausgestattet sein. Meines Erachtens sollten auch beglaubigte Fotokopien davon verfügbar sein. Griffbereit braucht man auch Autopapiere, Versicherungsunterlagen, Bankbelege, wichtige Verträge u.ä. Ein Notizbuch mit wichtigen Adressen (hier und im Heimatland) ist immer empfehlenswert. Über die Notwendigkeit von Wasser (auch neben dem Bett), Lebensmitteln und Medikamenten berichteten deutsche Konsulatskollegen aus Osaka-Kobe (Japan). Eine österreichische Ordensschwester sagte mir: ‘‘Es liegt alles in Gottes Hand‘‘ – aber sie wird meine o.a. Ausführungen gutheiβen.

Über den Internationalen Frauentag am 08. März gab es einen lesenswerten ‘‘Blätterwald‘‘ und wie immer freue ich mich auf den Osterbasar am 05. April. Sie auch?

Etwas zögernd möchte ich doch über einen Zeitungsartikel in der ‚‘‘Milliyet‘‘ berichten (von dem Astrologen Kırkoğlu), der mir bemerkenswert erscheint. Vom 15. – 20. April 2014 (es gibt eine Mond- und eine Sonennfinsternis) bilden die Planeten Mars, Jupiter, Uranus und Pluto ein grosses Quadrat, dessen Aspekte sehr disharmonisch wirken. Meines Wissens auch von einem russischen Wissenschaftler vor Jahren, weltweit erforscht und bestätigt. Trotz dunkler Wolken am Himmel wird es bald wieder Ostern, mit dem Licht der Auferstehung, in Ost und West, Nord und Süd.

 

Ein gesegnetes Osterfest!

Ihre Doris Donbaz

für das BRÜCKE Team

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