Daheim in Konstantinopel Deutsche Spuren am Bosporus ab 1850

In  den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts entsteht im damaligen Konstantinopel (türkisch Dersaadet; ab 1930 Istanbul), eine deutschsprachige Kolonie, deren Geschichte mit der Ausweisung fast aller deutschen und österreichisch-ungarischen Staatsbürger am Ende des Ersten Weltkrieges 1918 eine tiefe Zäsur erlebt.

Daheim in Konstantinopel / Memleketimiz Dersaadet nähert sich in wissenschaftlich fundierten, individuellen und nach Möglichkeit mit zeitgenössischem Bildmaterial illustrierten Porträts von Personen und Institutionen aus der Kolonie (Deutsche Schule, Evangelische Kirche) der Alltagswirklichkeit in den Jahrzehnten vor und nach 1900.

Daheim in Konstantinopel / Memleketimiz Dersaadet
336 Seiten, ca.125 Abbildungen in Duoton
Hardcover in Fadenbindung
deutsch/türkisch, 22x28cm
ISBN 978-3-9810758-5-4

Aus dem Inhalt:

Malte Fuhrmann
 –   Istanbul, die Deutschen und das 19. Jahrhundert – Wege, die sich kreuzen.

Christin Pschichholz
 –  Migration, preußische Außenpolitik und protestan-tische »Diaspora«

Edhem Eldem
 –  Philipp Anton Dethier: der Anti-Held der osmanischen Archäologie

Christoph K. Neumann
 –  »Ein Osmane« und die Osmanen – Andreas David Mordtmann d.Ä. als Beobachter des geistigen Lebens im Osmanischen Reich seiner Zeit

Erald Pauw
 –  Die deutsche Post in Konstantinopel (1870 bis 1914)

Ulrich Münch
–  Die Anfänge der heutigen Deutschen Schule Istanbul – Gründungsjahre der »Deutschen und Schweizer Bürgerschule« von 1867 bis 1874

Emre Aracı
–  Paul Lange Bey – vom Dorf Kartzow bei Potsdam zum »Musikinstrukteur« des Sultans

Christian Feiland
 –  Zwei Uhren am Tünel: die Uhrmacherfamilie Meyer und Zeitmessung alaturka und alafranga.

Behice Tezcakar-Özdemir
 –  Türkische Gastfreundschaft und »Gleichgewichts-politik« oder: Warum schenkte Abdülhamid II. dem Siemens-Agenten Carl Reiser eine Ölquelle?

Patrick Bartsch
 –  Fritz Rothschuh – Ein Bauingenieur der Anatolischen Bahn und der Bagdadbahn

Elisabeth Winkler
 –  Steinerne Zeugen – Die Gräber der Familien Bauer und Weiss auf dem evangelischen Friedhof in Feriköy

Klaus Kreiser
 –  Türkisch für Bosporus-Germanen. Deutsch für Osmanen. Zu einigen Grammatiken und Wörterbüchern aus den Jahren 1837 bis 1930

Sabine Böhme
 –  »Aber das Deutschtum, das das Ausland so tief fest sitzen macht, verbot alle Experimente«

Yasemin Özbek-Öncel
 –  Ein Mensch, der Spuren hinterließ: Willi Blümel, der Vater des modernen Buchdrucks in der Türkei

 

erhältlich in der Türkisch-Deutschen Buchhandlung, Istiklal Cad. 483, Beyoğlu – Istanbul

 

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